Fort- und Weiterbildung

Ansprechpartner: Jürgen Fertl
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Medizinische Fort- und Weiterbildung:

Am kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils) kann die gesamte Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie nach der Weiterbildungsordnung 2004 der Bayerischen Landesärztekammer absolviert werden (BLÄK-Befugnis Nr. B44170). Weiterbildungsbefugte sind hierbei gemeinschaftlich Herr Prof. Dr. Peter Brieger, Herr Dr. Bertram Schneeweiß, Herr Dr. Ralf Marquard und Frau Oberärztin Antonie Beister für die Tagesklinik Freising. Das notwendige Neurologiejahr muss jedoch extern absolviert werden.

Das kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils) ist im Weiterbildungsverbund mit dem kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost. Am Klinikum Taufkirchen erfolgt die Weiterbildung nach einem geregelten Rotationsplan, der die Tätigkeit in allen psychiatrischen Kernfächern vorsieht (Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie, Suchtmedizin, Forensik, Psychosomatik). Der Aufbau der Ausbildung orientiert sich nach den bestehenden Vorkenntnissen und wird in den jährlichen individuellen Weiterbildungsgesprächen festgelegt. Der Weiterbildungsassistent führt ein Weiterbildungslogbuch der Bayerischen Landesärztekammer, in dem er durchgehend seine Weiterbildungsinhalte festhält.

Die Theoriebausteine der Psychiatrie werden in Kooperation mit der Klinik München-Ost über monatliche Dienstagseminare erworben. Die Seminare zum Erwerb der Psychotherapietheorie finden an gesonderten Samstagsterminen statt. Hierbei ist die Kursdauer auf 2 Jahre angelegt.

Am Klinikum Taufkirchen werden derzeit sowohl die psychotherapeutische Ausbildung in Verhaltenstherapie, wie auch in Tiefenpsychologie angeboten. Hierfür finden die notwendigen interaktionelle Fallarbeitsgruppen bzw. Balintgruppen, wie auch die jeweiligen Supervisionsgruppen für die psychotherapeutische Einzelfallbehandlung direkt am Standort Taufkirchen statt. Des Weiteren wird am Standort Taufkirchen curricular die Ausbildung in progressiver Muskelrelaxation, motivationaler Gesprächsführung und dialektisch-behavioraler Therapie angeboten. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, im Rahmen der fachärztlichen Weiterbildung supervidierte forensische Gutachten anzufertigen. Die forensische Abteilung bietet zudem  qualifizierte Gutachtens- und Prognoseseminare an.  Die im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung vorgeschriebene Selbsterfahrung ist klinikextern zu belegen.

 

Die gesamte Facharztweiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie findet ohne Zusatzkosten innerhalb der Arbeitszeit statt. Die Supervisionsgruppe wird finanziell mit bis zu 2.000 € unterstützt.

Zusätzlich zur ärztlichen Weiterbildung finden mittwochs postgraduierte Vorträge in Kooperation mit der Klinik München-Ost statt, die weiterführende und aktuelle Themen des psychiatrischen Fachgebietes zum Inhalt haben. Wöchentlich findet eine klinikübergreifende Patientenvorstellung statt, die sowohl kasuistische Besonderheiten, wie auch das Einüben der Psychopathologie und der Psychopharmakologie zum Inhalt haben.

 

Leitlinien der IBF:

Die „Innerbetriebliche Fortbildung" (IBF) am kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils) besteht seit Ende 1995. Sie wird von der Stabsstelle der Pflegedirektion „Zentrale Dienste Pflege“ geplant und organisiert.

Aufgabe der IBF ist es, ein qualifiziertes, auf die Interessen der Unternehmensleitung und der Mitarbeiter/innen abgestimmtes Fortbildungsangebot zu schaffen. Dies kann analog dem Regelkreis des Pflegeprozesses beschrieben werden. Beim Pflegeprozess bestimmt der/die Pflegende die IST-Situation, ermittelt Ressourcen und Probleme, stellt Ziele auf, plant daraufhin geeignete Maßnahmen, führt diese aus und überprüft diese Schritte in der Praxis. Professionelle Pflege plant und handelt dabei mit dem Patienten. Bildungsarbeit als Prozess funktioniert analog:

Die IST-Situation wird ermittelt, Ressourcen / Probleme werden festgestellt, eine Zielplanung mit entsprechenden Maßnahmen entwickelt und von Zeit zu Zeit wird geprüft, ob die (Bildungs-) Arbeit Veränderungen erbracht hat. Es werden also Unterstützungsangebote erarbeitet, die pflegerische Handlungs- und Wissenskompetenz auf der Basis bereits vielfältig vorhandener Fähigkeiten in einem kontinuierlichen Beziehungsprozess verbessern. Der professionell "Bildende" kann dabei - wie der/die professionell Pflegende - nur im kontinuierlichen Austausch mit dem/den betroffenen Menschen erfolgreich sein.

Die Stabsstelle Zentrale Dienste Pflege erstellt in Absprache mit der Krankenhausdirektion jährlich ein Fortbildungsprogramm. Die Besonderheit liegt dabei (seit 1997) darin, dass dieses Programm berufsgruppenübergreifend aufgebaut ist. Neben den Angeboten für die Pflege, die den größten Raum einnehmen, enthält es Fortbildungen für den ärztlichen Bereich, aber auch Veranstaltungen für alle anderen Mitarbeiter/innen des Hauses. In jedem Jahr werden Schwerpunkte gebildet.

 

Fortbildungs Institut Taufkirchen (F.I.T):

Seit Beginn des Jahres 2001 existiert am kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils) das "Fortbildungs Institut Taufkirchen" (F.I.T), nachdem seit 1999 für interessiertes Fach- und Laienpublikum zunächst kostenlose so genannte "Seminartage" angeboten wurden. Bei den insgesamt drei Seminartagen wurden die Themen "Sozialpsychiatrie", "Gerontopsychiatrie" und "geistige Behinderung" behandelt. Dabei bewegten sich die Besucherzahlen zwischen 70 und 130, was ein erstaunliches Interesse an der Psychiatrie und an entsprechenden Fortbildungsangeboten bei zahlreichen Mitarbeiter-/innen von Institutionen und Gremien zeigte, die – über den stationären Bereich unseres Krankenhauses hinaus - an der psychosozialen Versorgung in unserer Region beteiligt sind.

F.I.T sieht sich als regionaler Bildungsanbieter für den gesamten Gesundheitsbereich mit dem Kompetenzschwerpunkt Psychiatrie und Psychotherapie. Dozenten des Fortbildungs Instituts Taufkirchen sind sowohl Mitarbeiter/innen der Klinik Taufkirchen (Vils) als auch für Inhouseseminare gebuchte, externe Fachleute. Angeboten werden meist Tagesseminare, wobei bei der Preisgestaltung die finanzielle Situation der Pflegenden und der Heimträger bedacht wird.

 

Jürgen Fertl

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